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Einladung des RC KST zur Wanderfahrt 25 Jahre Mauerfall – 07. bis 09.11.2014 PDF Drucken

wanderfahrt-rc-kstNach 40 Jahren Teilung, Trennung und Schießbefehl wurde am 9. November 1989, 28 Jahre nach ihrer Errichtung, die Berliner Mauer für alle geöffnet. Folge war die Wiedervereinigung - woran nur wenige noch geglaubt hatten!
Das ist jetzt 25 Jahre her. Ganz Deutschland wird dies feiern, ganz besonders natürlich die Berliner und ihre Brandenburger Nachbarn.
Seit dem 9. November 1989 ist auch Deutschlands, Europas, vielleicht der Welt schönstes Ruderrevier wieder vereint: die Berliner und Brandenburger Gewässer, Spree und Havel, Dahme und Teltowkanal, Müggelsee und Griebnitzsee. Fünf Millionen Einwohner, 90 Rudervereine, Kanäle, Flüsse, Schleusen, Seen. Das deutsche Wassersportparadies. Hier ist ganz schnell zusammengewachsen, was immer zusammengehört hat. Die Gewässer trennen nicht mehr sie verbinden.


Der Ruderclub Kleinmachnow Stahnsdorf Teltow e. V. (RCKST), erfolgreichster Brandenburger Wanderruderverein, Jahr für Jahr unterwegs in ganz Europa vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer, hat seinen Stammsitz an der Machnower Schleuse. Fast täglich sind die Ruderinnen und Ruderer im früheren "Grenzgebiet" unterwegs: ganze drei Kilometer jenseits der Schleuse, am heutigen Augustinum, wurde der Teltowkanal zur "Staatsgrenze"; anderthalb Kilometer in Richtung Potsdam befand sich die Kanal-Grenzübergangsstelle Dreilinden. Die heutige Standard-Feierabendrunde der engagierten RCKST-Sportler beginnt an der Machnower Schleuse, passiert die ehemalige Staatsgrenze am heutigen Dreilindener Campingplatz, führt über Kohlhasenbrück/Steinstücken über den Griebnitzsee, in dessen Mitte die Grenzlinie verlief, zur Glienicker Brücke, sodann zwischen Moorlake (B-Wannsee) und Sacrow (früher "Bez. Potsdam") zur Pfaueninsel, rund um Schwanenwerder und über die kleinen Seen und den Teltowkanal wieder an die Schleuse. Wahrscheinlich gibt es keinen Verein, der das Verschwinden der Teilung mehr "lebt":
Was noch vor 25 Jahren undenkbar war, ist den RCKST-Ruderern aller Altersgruppen, die aus allen Regionen des ehemals geteilten Landes stammen, heute alltäglich: sich in und um Berlin frei bewegen zu können, ohne den geringsten Gedanken an irgendwelche Hindernisse, Kontrollen, lebensgefährliche Situationen zu verschwenden. Von 1961 bis 1975 haben an Teltowkanal und Griebnitzsee sowie im Bereich um die Glienicker Brücke über zwanzig sog. Republikflüchtlinge ihr Leben gelassen.
Stefan Biastock, Wanderruderer aus Leidenschaft und Gründer des Ruderclubs RCKST an der Machnower Schleuse, gehörte im November 1989 zu den Ersten, die von Berlin-West aus die sich öffnenden Grenzen auf dem Wasser durchbrachen und die Gelegenheit nutzten, die gesperrten Routen zu erobern und die Begegnung mit den ebenso unternehmungslustigen Ruderkameraden im Osten zu suchen. Was bis dahin lebensgefährlich war, dann zum Abenteuer wurde, ist heute selbstverständlich; die Anekdoten von damals sind für Jüngere kaum fassbar.
Der RCKST wird zum Gedenken an den 9. November 1989 vom 7. bis zum 9. November 2014 in zweieinhalb Tagen eine große Runde über Teltowkanal, Spree, Landwehrkanal (mit Sondergenehmigung), Hohenzollernkanal, Havel, Glienicker Brücke, Griebnitzsee und wieder den Teltowkanal befahren. Ruderinnen und Ruderer aller Vereine und Regionen können teilnehmen. Übernachtet wird am Wasserstraßenkreuz bei RG Wiking und am zweiten Abend in Spandau. Am Sonnabend planen die Ruderer einen Abstecher zu den Feierlichkeiten im Regierungsviertel.
Insgesamt werden die Wanderruderer mindestens sechs Mal die Seiten von "Ost" nach "West" bzw. umgekehrt wechseln.

 

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